Das Dortmunder Tiefbauamt hat seinen Fuhrpark um einen Asphaltfertiger erweitert, was neue Möglichkeiten für den Straßenbau bedeutet. Diese Anschaffung erlaubt den Mitarbeitern, größere Asphaltflächen selbst zu sanieren, ohne externe Firmen beauftragen oder Fahrzeuge leihen zu müssen. Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki betonte die Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Unabhängigkeit. „Der Fertiger bringt uns einen großen Schritt voran. Jetzt können wir eigenständig größere Asphaltflächen sanieren und dadurch Zeit sparen“, so Rybicki. Die Schwerpunktaufgabe, Verkehrsgefahren zu beseitigen und Schlaglöcher auszubessern, bleibt bestehen. Für die Sanierung großer Flächen vergibt die Stadt weiterhin an externe Unternehmen.
Der neue Asphaltfertiger ist ein wendiges Modell mit einer Arbeitsbreite bis zu 3,5 Metern, geeignet auch für Gehwegsanierungen. Um den alten Asphalt effizient zu entfernen, wurde ebenfalls eine Straßenfräse angeschafft, die 60 Zentimeter breite Streifen aufnehmen kann. Diese ermöglicht ein schnelleres Arbeiten als der bisher genutzte Brennkrafthammer. Die notwendige Walze ergänzt die neue Ausrüstung. Vor der Anschaffung des Asphaltfertigers wurde das Personal durch den Einsatz von Leihgeräten vorbereitet.
Schulung und Einsatz von Fachpersonal
Die Bedienung des neuen Geräts erfolgt durch geschultes eigenes Personal. Die „Asphaltkolonne“ besteht aus Straßenbauern und Straßenwärtern, die in der Bedienung speziell unterwiesen wurden. Diese Erweiterung der Ausrüstung wird auch zur Erprobung innovativer Materialien genutzt, wobei das Hauptziel darin besteht, Verkehrsgefahren in Dortmund schnell zu erkennen und zu beseitigen. Die Mitarbeiter des Tiefbauamts freuen sich über die gesteigerten Möglichkeiten, insbesondere bei der Instandsetzung größerer Asphaltflächen.



