NRW: Bauproduktion im Januar 2025 um 4,1 Prozent gestiegen

11.04.2025

Die Bauproduktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2025 einen Zuwachs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus den aktuellen Erhebungen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), dem Statistischen Landesamt, hervor. Besonders im Bereich des Tiefbaus war ein signifikanter Anstieg der Produktion zu beobachten.

Steigerung der Produktion im Tiefbau

Der Tiefbausektor in Nordrhein-Westfalen verzeichnete im Januar 2025 ein Wachstum von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Innerhalb dieser Sparte konnten durchweg positive Entwicklungen festgestellt werden. Besonders der sonstige öffentliche Tiefbau zeigte mit einem Zuwachs von 20,6 Prozent die stärkste Wachstumsdynamik. Auch der Straßenbau erzielte mit einem Plus von 12,8 Prozent eine deutliche Steigerung. Der gewerbliche und industrielle Tiefbau legte um 1,8 Prozent zu.

Stagnation und Wachstum im Hochbau

Im Hochbau stieg die Produktion insgesamt nicht über das Niveau des Vorjahres hinaus und stagnierte damit (+0,0 Prozent). Innerhalb der verschiedenen Hochbausparten zeigten sich jedoch unterschiedliche Tendenzen. Während die Bauproduktion im gewerblichen und industriellen Hochbau um 2,5 Prozent zurückging, wurden im öffentlichen Hochbau (+2,0 Prozent) und im Wohnungsbau (+2,5 Prozent) positive Wachstumsraten registriert.

Langfristiger Vergleich und Bedeutung der Daten

Ein Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Januar 2019 zeigt einen deutlichen Anstieg in der Bauproduktion. Insgesamt erhöhte sich die Produktion im Bauhauptgewerbe um beachtliche 34,4 Prozent. Der Hochbau verzeichnete seit 2019 ein Wachstum von 32,2 Prozent, während der Tiefbau einen Anstieg von 38,3 Prozent verzeichnete.

Rolle von IT.NRW als Statistisches Landesamt

IT.NRW erhebt als Statistisches Landesamt verlässliche und objektive Daten für Nordrhein-Westfalen. Die Erhebungen basieren auf mehr als 300 Statistiken, die auf gesetzlicher Grundlage durchgeführt werden. Diese Zahlen sind ein wichtiges Instrument für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen und stehen auch der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. „Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen“, so IT.NRW.

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