Das von STRABAG d.o.o. geführte Konsortium hat den Auftrag erhalten, einen wichtigen Abschnitt der 3. Entwicklungsachse in Slowenien zu bauen. Dieses Infrastrukturprojekt ist ein wesentlicher Bestandteil des sogenannten Nordkorridors, das eine verbesserte Anbindung zwischen Velenje und Slovenj Gradec ermöglicht. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf rund 194 Millionen Euro, wobei der STRABAG-Anteil bei 60 % liegt.
Strategische Bedeutung und Projektbestandteile
Der Bau dieses Teilstücks, das als Los A – Velenje bezeichnet wird, ist entscheidend für die Entlastung des bestehenden Straßennetzes und die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die geplante Infrastruktur umfasst:
- 2,1 Kilometer neue Schnellstraße
- ein 552 Meter langes zweispuriges Viadukt
- 1.120 Meter Tunnel und Caissons in offener Bauweise
- eine 231 Meter lange Eisenbahnunterführung
- 280 Meter temporäre Umleitung der Eisenbahnstrecke
- zwei Anschlussstellen (Velenje, Škale)
- 3,9 Kilometer Umgehungs- und Nebenstraßen
- fünf Kreuzungen und fünf Lärmschutzwände
Zusätzlich wird das STRABAG-Konsortium umfangreiche Arbeiten zur Verlegung von Versorgungsleitungen und zur Wasserregulierung durchführen.
Bauzeit und Umsetzung
Die Bauarbeiten für das Projekt sind für einen Zeitraum von etwa 40 Monaten geplant und sollen im März 2026 starten. Der Auftrag wurde von der slowenischen Autobahngesellschaft DARS d.d. vergeben und gliedert sich in ein nationales Infrastrukturprogramm zur Stärkung der Mobilität zwischen der österreichischen und kroatischen Grenze.
Langjährige Zusammenarbeit und regionale Präsenz
STRABAG kann auf eine mehr als 30-jährige Tätigkeit in Slowenien zurückblicken und arbeitet eng mit DARS d.d. zusammen. Péter Glöckler, Vorstandsmitglied der STRABAG SE, betont die Bedeutung der regionalen Fachkenntnisse und die starke lokale Präsenz des Unternehmens, die durch diesen Auftrag weiter gestärkt werden.
Zukunftsorientierte Investitionen und internationale Relevanz
Die Investitionen in Sloweniens Verkehrsinfrastruktur werden durch nationale Programme und EU-Kohäsionspolitik unterstützt. Die STRABAG SE stellt ihre Innovationskraft unter Beweis, indem sie in über 250 Innovations- und 400 Nachhaltigkeitsprojekte investiert. Als führender Technologiekonzern für Baudienstleistungen beschäftigt STRABAG rund 89.000 Mitarbeitende und erzielt eine jährliche Gesamtleistung von etwa 20 Milliarden Euro.
Mit diesen Initiativen lockt Slowenien weiterhin Großprojekte an und bleibt ein stabiler Markt für Infrastrukturinvestitionen. Dies zeigt sich auch in anderen laufenden Projekten wie dem Emonika-Projekt in Ljubljana. STRABAG setzt damit konsequent auf eine ganzheitliche Betrachtung des Bauens, von der Planung bis zum Betrieb, und unterstreicht damit seine Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.




