Tödlicher Arbeitsunfall bei Schachtarbeiten in Chemnitz-Wittgensdorf

11.03.2025

Am frühen Montagnachmittag ereignete sich in Chemnitz-Wittgensdorf ein tödlicher Arbeitsunfall bei Schachtarbeiten. Nach Angaben der Polizei geschah das Unglück auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie. Ein 55-jähriger Arbeiter, der mit Kanalarbeiten beschäftigt war, stürzte in einen etwa vier Meter tiefen Schacht. Er wurde bewegungslos mit dem Gesicht unter Wasser am Boden des Schachtes vorgefunden.

Ermittlungen zur Unfallursache und Todesumständen

Die genauen Umstände des Sturzes sowie die Todesursache sind bislang ungeklärt. Polizei und Mitarbeiter der Landesdirektion haben Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des Unfalls zu klären.

Mangelnde Atemluft im Schacht festgestellt

Nach dem Unfall führte die Polizei mit dem Messgerät der Arbeiter eine Sauerstoffmessung durch. Laut Feuerwehr Chemnitz ergab die Messung, dass im Schacht keine atembare Luft vorhanden war. Der Sauerstoffgehalt war deutlich zu niedrig. Die Feuerwehr barg den Verunglückten mit einer Drehleiter aus dem Schacht. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Einsatzablauf und Unterstützung für Beteiligte

Zu Beginn des Einsatzes kam es zu einer Verwechslung des Unfallortes. Nach Polizeiangaben wurden die Rettungskräfte zunächst zur Deponie „Weißer Weg“ alarmiert, bevor sie zur tatsächlichen Unfallstelle umgeleitet wurden. Ein Arbeitskollege des Verstorbenen wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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