Holcim Deutschland hat kürzlich sämtliche Anteile an der Josef Klösters Kies & Beton GmbH übernommen. Die Klösters GmbH, ansässig in Kempen, betreibt mehrere Produktionsstandorte, die nun in das Holcim-Netzwerk integriert werden.
Erweiterung der Produktionsstandorte
Mit der Übernahme erweitern sich die Aktivitäten von Holcim auf vier Standorte im Rheinland und Ruhrgebiet. Konkret handelt es sich um ein Transportbetonwerk sowie ein Sand- und Kieswerk in Wachtendonk, ein Transportbetonwerk in Kaarst, ein weiteres in Neukirchen-Vluyn und ein Transportbetonwerk in Essen. Letzteres dient insbesondere der Netzwerkerweiterung innerhalb des Ruhrgebiets.
Strategische Optimierung und Integration
Diese Akquisition unterstützt Holcim bei der Optimierung seines Transportbetongeschäfts in der Region. Thorsten Hahn, CEO von Holcim Deutschland, betont: „Die Standorte von Klösters ergänzen unsere bestehende Präsenz in der Transportbeton-Region Rheinland ideal. Die Übernahme führt zu einer Netzwerkoptimierung im Transportbetongeschäft. Zudem stärkt sie die vertikale Integration unseres Zement- und Gesteinskörnungsgeschäfts in der Region.“ Durch die neue Struktur wird Holcim zudem Zugriff auf wertvolle Sand- und Kiesreserven am Standort Wachtendonk haben.
Personalübernahme und weitere Schritte
Im Zuge der Transaktion übernimmt Holcim auch das Personal der vier Standorte. „Die neuen Mitarbeitenden heiße ich bei Holcim herzlich willkommen“, so Hahn weiter. Der Abschluss der Transaktion ist jedoch noch von der kartellrechtlichen Prüfung durch die zuständigen Behörden abhängig.



