Sechste Jahreshauptversammlung des Deutschen Brownfield Verbands: Ein Blick auf 2026

01.03.2026

Am 27. Februar 2026 fand im Digitalcampus der Zeche Zollverein in Essen die sechste Jahreshauptversammlung des Deutschen Brownfield Verbands statt. Die Veranstaltung versammelte über 120 Teilnehmende und unterstreicht die stetig wachsende Bedeutung der Brownfield Revitalisierung. Die Konferenz erfolgte an einem geschichtsträchtigen Ort: Wo einst Kohle abgebaut wurde, dreht sich heute alles um die nachhaltige Entwicklung von Flächen.

Wachsende Mitgliederzahl und Bedeutung der Brownfield Revitalisierung

Der Deutsche Brownfield Verband kann mittlerweile auf mehr als 150 Mitglieder verweisen. Diese positive Entwicklung unterstreicht die zentrale Rolle, die die Brownfield Revitalisierung für Kommunen, Projektentwickler, die Industrie und Investoren spielt. Die führenden Köpfe des Verbands, Rick Mädel und Raphael Thiessen, betonten die essentielle Rolle der professionellen Brachflächenentwicklung für Flächeneffizienz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Stabilität.

Konkrete Initiativen und praxisnahe Instrumente

Der Verband setzt auch 2026 seine etablierten Formate fort, um die Ziele der Brownfield Entwicklung zu fördern. Dazu zählen das Brownfield-Zertifikat, das Brownfield-Kataster sowie der Brownfield-Award, der herausragende Projekte würdigt. Die Präsenz auf der EXPO REAL sorgt zudem für Austausch auf höchstem Branchenniveau. Facharbeitsgruppen widmen sich spezifischen Herausforderungen wie Altlasten, Finanzierung, Genehmigungen und nachhaltiger Projektentwicklung.

Power-Hour: Vielfältige Perspektiven aus der Praxis

Ein inhaltliches Highlight der Versammlung war die sogenannte „Power-Hour“. Hier wurden fünf komprimierte Fachvorträge aus unterschiedlichen Bereichen der Wertschöpfungskette präsentiert. Themen reichten von „Vom Flächenziel zum funktionierenden Markt“ durch den Deutschen Abbruchverband bis hin zu „Value Up: Modulare Lösungen und Kompetenzen zur Sanierung im Bestand“, präsentiert von Schüco. Diese Fachbeiträge deckten eine breite Spannweite von politisch-strategischen Fragestellungen bis hin zu digitalen Innovationen und konkreten industriellen Lösungen ab.

Danksagungen und Ausblick

Der Verband sprach auch einen besonderen Dank an die Unterstützer der Jahreshauptversammlung aus. Zu den genannten Unterstützern zählen Aconlog, Garbe, Gieseke, die Knepper Gruppe sowie Wessling. In Essen wurde deutlich, dass die Brownfield Entwicklung keine vorübergehende Modeerscheinung ist, sondern eine wesentliche Komponente zukünftiger Entwicklungsstrategien darstellt.

Mit einem wachsenden Netzwerk, starken Partnern und einer klaren Agenda startet der Deutsche Brownfield Verband selbstbewusst in das Jahr 2026. Der Verband unterstreicht damit die Relevanz nachhaltiger Flächenentwicklung als ökonomisch verantwortungsvolles und zukunftssicheres Handeln.

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