Der Neubau des Pumpspeicherkraftwerks Forbach im Schwarzwald macht deutliche Fortschritte. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf den Beton- und Ausbauarbeiten in den untertägigen Kavernen. In den Bereichen des Schwarzenbachwerks, des Murgwerks und der Trafokaverne finden kontinuierliche Betonierungsarbeiten statt, um das technische Rückgrat der Anlage zu formen. Gleichzeitig wird der Ausbau der Unterwasserstollen vorangetrieben, bei dem Sohle und Gewölbe abschnittsweise hergestellt werden und den wasserführenden Systemen ihre endgültige Form verleihen.
Arbeiten an Ober- und Unterwassersystemen
In den Oberwasserbereichen sind ebenfalls Fortschritte zu verzeichnen. Für das Schwarzenbachwerk sind bereits die ersten Rohrschüsse der Stahlpanzerung installiert worden. Die darauf folgenden Einbetonierungsarbeiten durch das Team des PORR Tunnelbau sichern die Stahlrohre für den dauerhaften Betrieb. Diese Arbeiten sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erreichung der Inbetriebnahme des Kraftwerks.
Fertigstellung des Auslaufbauwerks
Ein Bauabschnitt am Auslaufbauwerk wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ankerarbeiten, durchgeführt vom PORR Spezialtiefbau, sind beendet. Das Spannen der Anker markiert den Beginn der nächsten Phase des Projekts. Im Anschluss daran erfolgt der Aushub der Baugrube, was den Übergang in die nächste Bauphase dieses komplexen Infrastrukturprojekts ermöglicht.
Historischer Übergang in der Energiegewinnung
Neben den baulichen Aspekten steht der Neubau des Pumpspeicherkraftwerks Forbach auch für einen historischen Übergang am Standort. Ende März wurde das Schwarzenbachwerk nach über 100 Jahren Betrieb durch die EnBW außer Betrieb genommen. In wenigen Wochen folgt die Außerbetriebnahme des Murgwerks. Somit endet die Geschichte eines der traditionsreichsten Energieanlagen der Region. Mit dem Neubau beginnt zugleich ein neues Kapitel, indem ein moderner Energiespeicher entsteht, der einen Beitrag zur Stabilität des Energiesystems leisten soll.




