HOCHTIEF hat den Auftrag erhalten, einen rund 26 Kilometer langen Abschnitt der East-Link-Bahnstrecke nahe Stockholm auszubauen. Der Vertrag mit einem Volumen von bis zu 900 Millionen Euro wurde im Rahmen einer partnerschaftlichen Vereinbarung mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket geschlossen. Die Bauarbeiten sollen bis ins Jahr 2034 andauern.
Projektdetails und Zielsetzung
Das unter der Bezeichnung „OL31 Vagnhärad“ bekannte Projekt ist Teil der insgesamt 160 Kilometer langen East-Link-Verbindung zwischen Järna und Linköping. Die Arbeiten umfassen die Planung und den Bau mehrerer Tunnel, Großbrücken und einer Bahnstation. Der Ausbau soll langfristig die Verkehrsinfrastruktur in Nordeuropa verbessern.
Aussagen des Unternehmens
Juan Santamaría, Vorstandsvorsitzender von HOCHTIEF, betonte die Bedeutung der End-to-End-Kompetenz des Unternehmens im Bau und Betrieb von Eisenbahninfrastruktur. Er erklärte: „Mit dem Ausbau dieser Strecke in Schweden leisten wir einen bedeutenden Beitrag für eine leistungsfähige und nachhaltige Verkehrsinfrastruktur in Nordeuropa.“
Internationale Aktivitäten von HOCHTIEF
Neben dem schwedischen Projekt ist HOCHTIEF an mehreren bedeutenden Infrastrukturprojekten weltweit beteiligt. Diese umfassen unter anderem einen Abschnitt des California-High-Speed-Rail in den USA sowie das Logan-and-Gold-Coast-Faster-Rail-Projekt in Australien. Im Zuge der Generalsanierung der deutschen Bahninfrastruktur hat das Unternehmen zudem einen Auftrag zum Bau eines 42 Kilometer langen zweigleisigen Abschnitts der rechten Rheinschiene zwischen Wiesbaden und Lorchhausen erhalten.
Bedeutung des Projekts
Das East-Link-Projekt in Schweden ist ein wichtiger Bestandteil der europäischen Bemühungen, die Bahnverbindungen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Der partnerschaftliche Ansatz mit der schwedischen Verkehrsbehörde unterstreicht die strategische Ausrichtung von HOCHTIEF, innovative und kooperative Lösungen für komplexe Bauvorhaben zu entwickeln und umzusetzen.



