Brückenabbruch am Darmstädter Kreuz (Hessen)

10.03.2026

Das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 Metern musste weichen. Bild (c) Zeppelin Baumaschinen GmbH
Das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 Metern musste weichen. Bild (c) Zeppelin Baumaschinen GmbH

Am Darmstädter Kreuz, einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte in Hessen, wurde ein umfangreicher Brückenrückbau durchgeführt. Das Unternehmen Peter Kolb GmbH, im Auftrag von Eiffage Infra-Südwest, setzte modernste Abbruchtechnik ein, um die bestehende Brückenkonstruktion aus dem Jahr 1967 zu entfernen. Diese Maßnahme war notwendig, um Platz für einen bereits parallel errichteten modernen Stahlverbundbau zu schaffen.

Projektumfang und technische Spezifikationen

Das bestehende Bauwerk, das an der A67 im Bereich des Darmstädter Kreuzes verortet war, entsprach der Brückenklasse 3 und wies einen kritischen Bauwerkszustand auf. Die Brücke bestand aus vier Feldern mit einer Gesamtlänge von 138 Metern und einer Höhe von sechs Metern. Die Abbruchmaßnahmen wurden von einem Dutzend Cat-Baumaschinen durchgeführt, darunter ein Cat Kettenbagger 395 und eine 15 Tonnen schwere Schere, die entscheidende Rollen im Abbruchprozess spielten.

Technische Ausführung des Abbruchs

Vor Beginn des eigentlichen Abbruchs wurden die Kragarme der Brücke entfernt, um einen sicheren Arbeitsabstand zum neuen Bauwerk zu gewährleisten. Die Maschinen verteilten sich auf die gesamte Brückenlänge, wobei eine klare Arbeitsteilung herrschte: Hydraulikmeißel zerkleinerten den Beton, während Betonscheren die Bewehrung durchtrennten und Pulverisierer den Beton zerdrückten. Diese effiziente Technologieeinsatzweise ermöglichte eine schnelle und präzise Demontage der Brückenelemente.

Organisatorische Herausforderungen

Die geplanten Arbeiten mussten einige Stunden verzögert beginnen, da ein Verkehrsunfall die Vollsperrung auf der Autobahn erforderte. Dies bedeutete eine Herausforderung für die bereits eng getaktete Logistik und den Zeitplan. Dennoch konnte das Team von Peter Kolb durch exakte Planung und die Unterstützung der Zeppelin Niederlassung Hanau, die einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst bereitstellte, den Rückbau in dem vorgesehenen Zeitrahmen durchführen.

Technische Unterstützung und Wartung

Die Zeppelin Serviceberater wie Werner Dölger stellten sicher, dass sämtliche Baumaschinen in einwandfreiem Zustand für den Einsatz beim Brückenabbruch waren. Der Fokus lag auf der sorgfältigen Vorbereitung aller Maschinenkomponenten, um Maschinenausfälle zu vermeiden. Dies umfasste den Einsatz von Schnellwechslern, Ersatzteilen wie Dichtungen und Hydraulikschläuchen sowie die Durchführung von Probeläufen mit den Anbaugeräten.

Fazit und Abschluss der Arbeiten

Dank der exakten Planung, der modernen Technik und der reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Rückbau im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen werden. Bereits am Sonntagabend wurde die Fahrbahn für den Verkehr freigegeben. Diese Maßnahme markierte den Abschluss einer umfassenden Erneuerungsmaßnahme der Autobahn GmbH. Die logistischen und technischen Herausforderungen wurden erfolgreich gemeistert, was die Leistungsfähigkeit der Peter Kolb GmbH und ihrer Partnerfirmen unter Beweis stellte.

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