Gutes 3. Quartal 2024 für Heidelberg Materials

24.11.2024

Heidelberg Materials verzeichnete im dritten Quartal 2024 eine positive Geschäftsentwicklung. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen (RCOBD) erhöhte sich um 3 % auf 1.451 Mio €, während die operative Marge um 0,4 Prozentpunkte auf 25,2 % stieg.

Starke Leistungen in Nordamerika

Dieser Anstieg resultierte unter anderem aus einer starken Leistung in Nordamerika und einem gezielten Kostenmanagement, wie Dr. Dominik von Achten betont: „Unsere weiterhin starke Leistung in Nordamerika in Kombination mit einem anhaltenden Fokus auf Kostenmanagement in allen Kernmärkten haben dazu beigetragen, dass wir die rückläufigen Absatzmengen ausgleichen […] konnten.“ Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs (RCO) stieg ebenfalls um 3 % auf 1.124 Mio €.

Dekarbonisierung in der Zementindustrie als großes Thema

Heidelberg Materials arbeitet kontinuierlich an der Ausweitung seiner Produktangebote, einschließlich CO₂-reduzierter und zirkulärer Produkte. Im Werk Brevik, Norwegen, stellt das Unternehmen die erste großtechnische Anlage zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung fertig, was den Weg für Produkte auf CCS-Basis im Jahr 2025 ebnen soll.

Das Unternehmen verfolgt mit der „Transformation Accelerator“-Initiative das Ziel der grenzüberschreitenden Optimierung seines Produktionsnetzwerks, um bis 2026 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von 500 Mio € zu erreichen. Gleichzeitig wurde mit drei wichtigen Akquisitionen die Präsenz in den USA ausgebaut, darunter der Kauf von Highway Materials und Carver Sand & Gravel.

Neben dieser operativen Expansion fördert Heidelberg Materials die Dekarbonisierung durch die geplante Inbetriebnahme der CCS-Anlage in Brevik und der gestarteten Machbarkeitsstudie zur CO₂-Abscheidung in Rezzato-Mazzano, Italien. Das Unternehmen stärkt zudem seine nachhaltige Finanzierung durch die Platzierung von zwei grünen Anleihen im Jahr 2024.

Ausblick für 2024 angehoben

Abschließend hat Heidelberg Materials den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 angehoben und erwartet ein RCO zwischen 3,1 und 3,3 Mrd €. Der Return on Invested Capital (ROIC) soll weiterhin bei etwa 10 % liegen.

Link zur Quelle

Auch interessant:

Eröffnung der neuen Produktionshalle von HUESKER in Dülmen

Eröffnung der neuen Produktionshalle von HUESKER in Dülmen

Die HUESKER Gruppe hat am 15. Juni 2026 ihre neue Produktionshalle am Standort „Im Brömken“ in Dülmen offiziell eingeweiht. Diese Ergänzung erweitert die Produktions- und Logistikflächen des Unternehmens um 5.000 Quadratmeter, was die Gesamtfläche des Standorts von...

Spesa: Sanierung der Stützmauern an der Alten Synagoge Hohenlimburg

Spesa: Sanierung der Stützmauern an der Alten Synagoge Hohenlimburg

Die Alte Synagoge in Hohenlimburg, erbaut im Jahr 1870, ist aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer Lage auf einer schmalen Hangterrasse ein bedeutendes Bauwerk im südöstlichen Ruhrgebiet. Derzeit wird sie von der Wirtschaftsbetriebe Hagen AöR instand gesetzt,...

Einführung der Basetrac Plate von Huesker für mobile Baustraßen

Einführung der Basetrac Plate von Huesker für mobile Baustraßen

Die Basetrac Plate ist eine neu entwickelte Lastverteilungsplatte, konzipiert für Anwendungen in mobilen Baustraßen, temporären Zuwegungen sowie größeren Projekten wie dem Bau von Windparks. Diese Innovation vereint einen hochzugfesten, faserverstärkten Verbundaufbau...

Neueste Lexikoneinträge:

Probenahme nach LAGA PN 98

Die LAGA PN 98 (LAGA-Mitteilung 32, Stand Mai 2019) ist eine seit 2001 geltende fachliche Richtlinie für die einheitliche Probenahme fester Abfälle und abgelagerter Materialien bei stofflicher Verwertung oder Beseitigung. Sie standardisiert das Vorgehen bei der...

Technisches Bauwerk im Sinne der Ersatzbaustoffverordnung

Die Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) ist seit dem 1. August 2023 in Kraft und regelt den Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe (MEB) in „technische Bauwerke“. Ob ein Vorhaben als technisches Bauwerk einzuordnen ist, entscheidet regelmäßig darüber, welche...

Bodenverbesserung mit Kalk im Erdbau

Kalkbehandlung ist im Erdbau eine gezielte chemisch-mineralogische Veränderung des anstehenden Bodens, um Einbaufähigkeit, Verdichtbarkeit und Tragverhalten zu verbessern oder dauerhaft zu stabilisieren. Praktisch entscheidend ist dabei, dass sich insbesondere...

Geotechnische Kategorien nach EC 7, DIN 1054, DIN 4022

Geotechnische Kategorien dienen der Festlegung von Mindestanforderungen an Umfang und Qualität von Baugrundaufschlüssen, Feldversuchen und geotechnischen Laboruntersuchungen in Abhängigkeit von Bauaufgabe und Baugrund. Es wird zwischen drei Kategorien unterschieden,...

Geotechnische Kategorie GK 3

Nach DIN EN 1997-1 (Eurocode EC 7) bzw. DIN 4020 und DIN 1054 wird zwischen drei verschiedenen Geotechnischen Kategorien unterschieden. In diesem Artikel wird die Geotechnische Kategorie GK 3 umfassend erläutert. Eine Übersicht und grundsätzliche Informationen finden...