Am Dienstag ereignete sich ein tragischer Unfall auf einer Baustelle in Gampern, Bezirk Vöcklabruck, der zwei Menschenleben forderte. Die Ermittlungen der Polizei wurden nun abgeschlossen und lieferten ein klares Ergebnis: Fehlende Sicherungsmaßnahmen führten zum Einsturz der Baugrube. Diese Pressemitteilung behandelt die Einzelheiten des Vorfalls und stellt die Ergebnisse der polizeilichen Untersuchung dar.

Untersuchungsergebnisse

Die Polizei kam zu dem Schluss, dass die Baugrube am Unfallort aufgrund fehlender Sicherungsmaßnahmen einstürzte. Diese Nachlässigkeit führte zu einem tödlichen Unfall, bei dem zwei Menschen starben. Da der Inhaber der Baufirma, der für die Baustelle verantwortlich war, selbst zu den Opfern gehört, wird es kein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger oder grob fahrlässiger Tötung geben. Die Baugrube wurde inzwischen wieder zugeschüttet.

Am Nachmittag des Unglückstags arbeiteten drei Männer in der betroffenen Baugrube. Einer von ihnen konnte sich selbst befreien und lief der herbeigeeilten Feuerwehr entgegen. Aufgrund der mutmaßlich hohen Erschöpfung kollabierte er jedoch vor den Einsatzkräften. Die Feuerwehr bemühte sich intensiv, die anderen beiden in der Grube gefangenen Männer zu retten. Trotz dieser Anstrengungen konnten sie für den 60-jährigen Firmeninhaber und den 40-jährigen Mitarbeiter keine Hilfe mehr leisten. Beide starben unter den Trümmern.

Unternehmen und Bauvorhaben

Die betroffene Baufirma hatte vor, auf dem Grundstück acht Fertighäuser zu errichten und diese zu verkaufen. Ein Branchenkollege äußerte, dass der Firmeninhaber normalerweise im Bagger tätig war. Am Unfalltag könnte er jedoch in die Grube gesprungen sein, um seinen Arbeitern zu helfen.

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