Mobiler Liebherr-Energiespeicher bei STRABAG-Baustelle im Einsatz

26.05.2026

Mangelnde Netzversorgung wird durch den mobilen, batteriebasierten Energiespeicher LPO 100 von Liebherr ausgeglichen. Bild (c) Liebherr
Mangelnde Netzversorgung wird durch den mobilen, batteriebasierten Energiespeicher LPO 100 von Liebherr ausgeglichen. Bild (c) Liebherr

Die STRABAG AG setzt im Rahmen eines Infrastrukturprojekts nahe Zürich auf den mobilen, batteriebasierten Energiespeicher LPO 100 von Liebherr, um die Herausforderungen eines stark eingeschränkten Netzanschlusses zu bewältigen. Bei der Rekonstruktion von über 100 Jahre alten Trinkwasserreservoirs übernimmt der Energiespeicher eine zentrale Rolle in der Baustromversorgung.

Effizienzsteigerung durch batteriebasierten Energiespeicher

Die Baustelle, auf der ein temporärer Baustromanschluss mit CEE 16 A und 11 kW Leistung bereitstand, erforderte eine zuverlässige Stromquelle zur Unterstützung der hohen Leistungsanforderungen. Der Liebherr LPO 100 erfüllte diese Anforderungen, indem er die Lücke zwischen der begrenzten Netzleistung und dem Bedarf an bis zu 110 kVA Spitzenleistung schloss. Dies ermöglichte einen stabilen Kranbetrieb und kontinuierliche Betonierleistungen von bis zu 150 m³ pro Tag, ohne den Einsatz von Dieselaggregaten.

Logistische und ökonomische Vorteile im Betrieb

Die Wahl des batteriebasierten Energiespeichers ermöglichte bedeutende Einsparungen im Betrieb und in der Logistik. So entfielen durch den Einsatz des LPO 100 die Notwendigkeit für Diesellieferungen und der kontinuierliche Betrieb von Dieselaggregaten, was den logistischen Aufwand auf der Baustelle erheblich reduzierte. «Den Energiespeicher kannten wir bereits von anderen Baustellen. Bei diesem Bauprojekt war er entscheidend, weil wir mit einem CEE 16 A Anschluss auskommen mussten und gleichzeitig enge Betonierfenster sowie den Kranbetrieb absichern wollten», kommentierte Beat Spörndli, Bauführer bei STRABAG AG.

Ökologische und wirtschaftliche Effizienz des Energiesystems

Ein weiterer Vorteil der Nutzung des LPO 100 lag in der deutlichen Reduktion von Emissionen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen 70 kVA Dieselaggregat führte der Einsatz des Energiespeichers innerhalb von fünf Monaten zur Einsparung von rund 10.000 Litern Diesel und zur Vermeidung von etwa 27 Tonnen CO₂-Emissionen, was den Emissionen von 10 bis 12 Transatlantikflügen pro Person in der Economy Class entspricht. Zusätzlich wurden etwa 17.700 CHF an Treibstoffkosten eingespart.

Fazit des Projektes

Das Trinkwasserprojekt in Rüschlikon zeigt eindrücklich, wie der Liebherr LPO 100 zur emissions- und geräuscharmen Energieversorgung von Baustellen eingesetzt werden kann. Die erfolgreiche Anwendung dieser Technik verdeutlicht das Potenzial mobiler Energiespeicher, insbesondere an Standorten mit schwachen Netzanschlüssen, und die Möglichkeit, ohne zusätzliche Dieselaggregate oder Netzausbauten auszukommen.

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