DEPENBROCK Spezialtiefbau investiert in neue Maschinen

11.06.2026

Der Geschäftsbereich Spezialtiefbau von DEPENBROCK hat mit der Anschaffung modernster Drehbohrgeräte seine Kapazitäten erweitert und öffnet sein Angebot nun auch für externe Kunden. Dieses Vorhaben, das von Geschäftsführer Bernd Trüün geleitet wird, zielt darauf ab, die Spezialtiefbau-Expertise des Unternehmens in den Dienst unterschiedlicher Auftraggeber zu stellen. „Wir stellen unsere Spezialtiefbau-Expertise in den Dienst sämtlicher Kunden, unterstützen also auch Projekte außerhalb der DEPENBROCK Gruppe“, erklärt Trüün.

Neue Maschinen für vielfältige Bohrverfahren

DEPENBROCK hat in zwei Drehbohrgeräte von Bauer investiert: die Bauer BG 30 mit einer maximalen Motorleistung von 310 kW und einem maximalen Drehmoment von 300 kNm sowie die BG 36 mit 433 kW und 385 kNm. Diese Maschinen sind vielseitig einsetzbar, etwa für Kellybohren und das SOB-Verfahren, sowie Lockerungsbohrungen und Baugrundverbesserungsmaßnahmen. Sie können verrohrte Bohrungen bis zu einem Durchmesser von 1.500 mm durchführen. Die erreichten Bohrtiefen variieren mit den Bodenverhältnissen.

Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Großdrehbohrgerät von Liebherr vom Typ LB 45.1, das über eine Motorleistung von 450 kW und ein Bohrantriebsmoment von 450 kNm verfügt. Dieses Modell ermöglicht Bohrdurchmesser von bis zu 2.000 mm und wird ab September den Maschinenpark der Spezialtiefbauer verstärken.

Einsatz in bedeutendem Infrastrukturprojekt

Die neuen Geräte kommen ab der 19. beziehungsweise 21. Kalenderwoche 2026 zum Einsatz, insbesondere beim Bau der SuedLink-Gleichstromtrasse des Übertragungsnetzbetreibers TenneT in Niedersachsen. Trüün kommentiert, dass das Team mit dieser Ausstattung Projekte mit maximaler Wirtschaftlichkeit und Termintreue umsetzen kann.

Beitrag zur Bauwirtschaft

DEPENBROCK sieht in der Öffnung für externe Aufträge nicht nur eine Geschäftserweiterung, sondern auch einen Beitrag zur Bauwirtschaft. „Indem wir unsere Expertise gezielt auch anderen Markteilnehmern zur Verfügung stellen, wirken wir strukturellen Veränderungen der Baubranche entgegen“, sagt Erik Depenbrock, ein weiterer Geschäftsführer. So wird das Wissen im Spezialtiefbau nicht nur für individuelle Projekte angewendet, sondern stärkt auch die Bauwirtschaft als Ganzes.

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