Ein Jahr nach seiner Gründung hat sich der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) erfolgreich als zentrale Stimme innerhalb der Branche positioniert. Der Verband entstand durch die Fusion von RSV und GSTT und vereint Unternehmen, Ingenieurbüros, Netzbetreiber, Kommunen, Wissenschaft sowie andere Akteure. Mit einer Mitgliederzahl von rund 225 zeigt sich eine Branche, die gemeinsam Verantwortung für die unterirdische und innerhäusliche Leitungsinfrastruktur tragen möchte.
Structural Development und Konkrete Ergebnisse im Fokus
Das erste Jahr des BGT war geprägt von der Etablierung neuer Strukturen, der Klärung organisatorischer Fragen und zahlreichen konkreten Ergebnissen. Arbeitskreise wurden überarbeitet oder neu gegründet, während FachTalks ins Leben gerufen, Kooperationen initiiert und politische Positionen formuliert wurden. Ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit war der gemeinsame Auftritt auf der IFAT in München, welcher das integrative Element des BGT widerspiegelte: Unternehmen vereinten ihre Perspektiven, was als Stärke des neuen Verbandes hervorging.
Interesse aus Bildungseinrichtungen: Wissenserweiterung und Nachwuchsförderung
Ein bemerkenswerter Aspekt des ersten Jahres war das große Interesse aus Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Wie Vorstandsvorsitzender Benedikt Stentrup in einem Videobeitrag feststellt, überraschte die hohe Anzahl an Anfragen zur Einbindung grabenloser Technologien in Lehrpläne und Schulungsangebote. Diese Nachfrage unterstreicht, dass grabenlose Technologien nicht nur Spezialisten interessieren, sondern zunehmend als wesentlicher Bestandteil für Bau, Sanierung und Erhalt der Leitungsinfrastruktur angesehen werden.
Ehrenamt und Engagement: Die tragenden Säulen des BGT
Das Engagement der Mitglieder war ein weiterer prägender Faktor. In einem Videobeitrag hebt Dr. Susanne Leddig-Bahls hervor, wie viel Zeit, Ideen und persönliche Einsatzbereitschaft in die Arbeit des Verbands investiert werden. Diese ehrenamtliche Mitwirkung ist der Antrieb für die Facharbeit in Arbeitskreisen, Projekten, Veranstaltungen und Kooperationen. Der Dank geht daher besonders an den ehrenamtlichen Vorstand, die Mitglieder der Arbeitskreise, die Mitgliedsunternehmen, die Kooperationspartner, die Hochschulen und Bildungseinrichtungen sowie alle Unterstützer.
Der Bedarf an fachlichem Austausch bleibt hoch
Das erste Jahr hat verdeutlicht: Der Bedarf an Austausch, fachlicher Orientierung und gemeinsamer Interessenvertretung in der Branche ist groß. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um grabenlose Technologien weiter in Planung, Vergabe, Ausbildung und politische Entscheidungsprozesse zu integrieren. Der BGT wird diesen Weg konsequent verfolgen, mit dem Ziel, grabenlose Technologien als selbstverständliche Lösung für eine nachhaltige und leistungsfähige Leitungsinfrastruktur zu etablieren. Das erste Jahr markiert somit einen Ausgangspunkt für die kommenden Schritte.



