STRABAG, ein führendes europäisches Bauunternehmen, setzt ein weiteres bedeutendes Infrastrukturprojekt in Polen um. Gemeinsam mit dem polnischen Bahninfrastrukturbetreiber Polskie Linie Kolejowe S.A. (PKP PLK) modernisiert STRABAG den Abschnitt 2 der Bahnlinie Nr. 201 zwischen Maksymilianowo und Wierzchucin. Dieses Vorhaben ist Teil eines umfassenderen Modernisierungsprogramms, das die Verbindung von Maksymilianowo nach Kościerzyna umfasst und schließt direkt an ein bereits laufendes Projekt der STRABAG am Bahnknoten Maksymilianowo an.
Umfassende Erneuerung der Infrastruktur
Die geplante Strecke umfasst über 31 Kilometer, in denen die Infrastruktur vollständig erneuert wird. Der Auftragswert für dieses Projekt beträgt rund 255 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen über einen Zeitraum von 32 Monaten umgesetzt werden. STRABAG ist für die gesamte Planung und Bauausführung verantwortlich, was die Integration moderner Bahnverkehrssicherheits- und Telekommunikationssysteme einschließt. Diese Maßnahmen sollen die technische Leistungsfähigkeit der Strecke erheblich verbessern.
Technische Verbesserungen und neue Bauwerke
Ein zentrales Ziel der Modernisierung ist die Erhöhung der Kapazität und der Fahrgeschwindigkeit. Künftig können Personenzüge auf der modernisierten Strecke Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h erreichen, während Güterzüge mit bis zu 120 km/h verkehren können. Dies wird die Reisezeiten verkürzen und den Güterverkehr zu den Seehäfen der Danziger Bucht beschleunigen. Unter den Neubaumaßnahmen sind erweiterte Gleisanlagen, ein neues Gleis im Bahnhof Błądzim, der Bau von drei Stellwerksgebäuden in Stronno, Serock und Błądzim sowie mehrere Ingenieurbauwerke wie Straßenüberführungen und eine Brücke.
Bedeutung des Bahnknotens Maksymilianowo
Der Bahnhof Maksymilianowo fungiert als bedeutender Verkehrsknotenpunkt in der Region Kujawien-Pommern, an dem zwei zentrale Güterverkehrsachsen zusammentreffen. Die Modernisierung dieses Knotens stellt einen wesentlichen Schritt zur Verbesserung der Bahninfrastruktur in Polen dar. Die Modernisierung der Strecke Maksymilianowo-Wierzchucin ergänzt die bereits realisierten Bauprojekte im Abschnitt Żywiec – Sucha Beskidzka und den Bahnknoten Maksymilianowo. Insgesamt erneuert STRABAG für PKP PLK nun 104 Bahnkilometer in Polen.
Erfolgreiche Umsetzung durch logistische Synergien
Péter Glöckler, Mitglied des Vorstands der STRABAG SE für das Segment Süd + Ost, bezeichnet die Modernisierung des Eisenbahnknotens Maksymilianowo als einen wichtigen Meilenstein in einem der wichtigsten osteuropäischen Märkte des Unternehmens. STRABAG strebt an, durch die gleichzeitige Realisierung benachbarter Streckenabschnitte logistische Synergien, effiziente Bauabläufe und einen sicheren Bahnbetrieb während der Bauzeit zu gewährleisten. Diese gesammelte Erfahrung aus den parallel verlaufenden Projekten soll zur erfolgreichen Umsetzung dieser strategischen Infrastrukturprojekte beitragen.




