Nach intensiven Vorbereitungen und einer erfolgreichen Abstimmung haben sich die Verbände RSV und GSTT zum neuen Bundesverband Grabenlose Technologien (BGT) zusammengeschlossen. Die Vereinigung mit Sitz in Berlin vereint rund 200 Mitglieder, darunter führende Unternehmen der Branche. Der neue Vorstand des BGT wird von Dr. Susanne Leddig-Bahls und Benedikt Stentrup geleitet.

Ziele und Aufgaben des BGT

Der BGT konzentriert sich auf das grabenlose Bauen und Instandhalten von Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen. Benedikt Stentrup betont, dass der Verband sich mit gebündelter Kraft für die Herausforderungen bei der Neuverlegung und Erhaltung der Netze einsetzt. Der BGT legt besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und die Umsetzung politischer Klimaziele. Hierbei soll die grabenlose Technologie weiterentwickelt und besser kommuniziert werden, sowohl auf regionaler als auch internationaler Ebene.

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Vielfältige Maßnahmen des Verbands

Um seine Ziele zu erreichen, setzt der BGT verschiedene Initiativen um, darunter die Publikation von praxisbasierten Empfehlungen und multimediale Informationsangebote. Netzbetreiber, Industrie, Gewerbe sowie Grundstückseigentümer werden so angesprochen. Zudem bietet der Verband Präsenz- und Vernetzungsmöglichkeiten durch Kongresse, Messen und andere Veranstaltungen an. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung von Ausbildung und Weiterbildung durch Mitwirkung in entsprechenden Gremien.

Der Vorstand besteht aus Mitgliedern beider Vorgängerverbände. Neben den beiden Vorsitzenden, Dr. Susanne Leddig-Bahls und Benedikt Stentrup, ergänzen Andreas Haacker, Volker Neubert, Dr. Marc Peters und Thorsten Schulte das Gremium. Diese paritätische Besetzung ist auf zwei Jahre angelegt.

Nächste Schritte und Etappen

Der Verband repräsentiert rund 200 Mitglieder aus den Bereichen ausführende Unternehmen, Hersteller, Ingenieurbüros und andere relevante Dienstleister. Dr. Susanne Leddig-Bahls äußert sich erfreut über die kreative Beteiligung vieler Mitglieder in Arbeitskreisen zu wichtigen Themen. Der BGT nimmt jederzeit neue Mitglieder auf, deren Mitarbeit an den gemeinsamen Zielen willkommen ist.

Nach der Fusion von RSV und GSTT warten nun wichtige formale und organisatorische Aufgaben, wie der Eintrag ins Vereinsregister und die Zusammenführung administrativer Systeme. Benedikt Stentrup hebt die Bedeutung der Fortsetzung der Arbeit an den Zielen des Verbandes hervor. Der internationale Austausch wird als Vorteil hervorgehoben, da nationale Standards besser in internationale Regelwerke eingebracht werden können. „Der Einsatz für dringende Infrastrukturmaßnahmen duldet keinen Aufschub,“ so Dr. Susanne Leddig-Bahls.

Internationalisierung des Verbands

Für die Tätigkeit des BGT im Ausland wurde der Name um die englische Bezeichnung „German Association for Trenchless Technology“ (GATT) ergänzt. Ein eigenes Logo flankiert diesen internationalen Auftritt.

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