Die STRABAG SE hat eine Vereinbarung zur Übernahme der BAWI Construction SRL, einem in Bukarest ansässigen Anbieter von Eisenbahninfrastruktur, abgeschlossen. Ziel der Transaktion ist es, die Präsenz der STRABAG im europäischen Bahninfrastrukturgeschäft zu stärken. Die Übernahme umfasst 100% der Anteile an dem rumänischen Unternehmen.
Kompetenzerweiterung im Eisenbahninfrastrukturbau
BAWI Construction bietet umfangreiche Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bahnbau, einschließlich Bau- und Modernisierungsleistungen sowie spezialisierte Arbeiten und die Produktion eigener Komponenten. Mit rund 240 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im Jahr 2025 eine Betriebsleistung von etwa € 60 Mio. Dank eines spezialisierten Maschinenparks und eines starken Teams an Fachkräften kann BAWI einen hohen Eigenleistungsgrad vorweisen.
Markterweiterung in Südosteuropa
Die geplante Übernahme von BAWI Construction wird als strategische Maßnahme zur Ausweitung der STRABAG-Aktivitäten in Südosteuropa angesehen, insbesondere in einem der wachstumsstärksten Bahninfrastrukturmärkte der Region. Der rumänische Markt profitiert von einer Vielzahl von Investitionen und Förderprogrammen, die im Zusammenhang mit europäischen Infrastrukturinitiativen stehen.
Péter Glöckler, Mitglied des Vorstands für das Segment Süd + Ost der STRABAG SE, betonte: „Wir sehen im rumänischen Markt erhebliches Zukunftspotenzial und wollen daher unsere Präsenz dort weiter ausbauen. Mit BAWI gewinnen wir ein hervorragend positioniertes Unternehmen mit hoher technischer Kompetenz und starker Marktverankerung.“
Auflagen und Zeitplan der Transaktion
Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Das Closing der Übernahme wird im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Durch die Übernahme von BAWI Construction will STRABAG ihre Wertschöpfungstiefe im Bahnbau nachhaltig stärken und ihre Aktivitäten in einem wichtigen Zukunftsmarkt ausbauen.



