ZDB zum Sondervermögen: „Genug geredet, jetzt muss gebaut werden!“

17.03.2025

Union, SPD und die Grünen haben sich auf die Einrichtung eines Sondervermögens zur Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland geeinigt. Diese finanzielle Maßnahme soll durch die Aufnahme von Schulden ermöglicht werden. Die Entscheidung wurde von verschiedenen Akteuren positiv aufgenommen und verspricht eine Erhöhung der Investitionen in die Bauwirtschaft.

Reaktionen des Deutschen Baugewerbes

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, äußerte sich erfreut über die Einigung. Er erklärte: „Das Deutsche Baugewerbe begrüßt die Einigung der angehenden Koalitionäre mit den Grünen.“ Pakleppa hob die Bedeutung zusätzlicher Mittel für die Verbesserung der Infrastruktur hervor: „Unabhängig von der Notwendigkeit, unser Land glaubhaft verteidigen zu können, ist die Einigung auf zusätzliche Mittel zur Sanierung der Infrastruktur ein gutes Signal für unser Land.“

Die Finanzierung des Sondervermögens durch Schulden birgt die Verantwortung für die Bundesregierung, die Mittel effektiv zu investieren. Pakleppa betonte die Wichtigkeit, die Gelder in die Infrastruktur zu lenken, um die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit Deutschlands zu steigern: „Die neue Bundesregierung steht in der Verantwortung, diese Mittel zusätzlich in die Infrastruktur und damit in die Steigerung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unseres Landes zu investieren – nicht in noch mehr konsumptive Ausgaben.“

Kapazitäten der Bauwirtschaft

Die Deutsche Bauwirtschaft sieht sich gut aufgestellt, um die anstehenden Bauaufgaben zu bewältigen. Felix Pakleppa äußerte sich hierzu: „Die deutsche Bauwirtschaft mit ihren qualifizierten Belegschaften kann die anstehenden Bauaufgaben umgehend angehen, da zu viele Aufträge im Moment wirklich nicht unser Problem sind.“ Die Nutzung aller verfügbaren Kapazitäten von kleinen, mittleren und großen Bauunternehmen wird als notwendig erachtet.

Pakleppa weist darauf hin, dass finanzielle Mittel allein nicht ausreichend sind. Er fordert: „Es braucht jetzt massive Vereinfachungen im Planungs- und Genehmigungsverfahren und einen glaubhaften Einstieg in den Bürokratieabbau.“ Die Bauwirtschaft signalisiert ihre Bereitschaft zur Unterstützung: „Die Bauwirtschaft wird ihren Beitrag leisten, unser Land wieder in Ordnung zu bringen.“

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