Die Ed. Züblin AG, Marktführerin im Hoch- und Ingenieurbau in Deutschland, zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Trotz herausfordernder Marktbedingungen erzielte das Unternehmen ein Rekordergebnis und bewies erneut seine starke Resilienz.
Steigerungen bei Auftragseingang und -bestand
ZÜBLIN erhöhte seine Gesamtleistung auf 4,8 Milliarden Euro, während der Auftragsbestand um mehr als 1,5 Milliarden Euro auf 10,0 Milliarden Euro anwuchs. Der Auftragseingang stieg ebenfalls deutlich auf 6,3 Milliarden Euro. Diese Ergebnisse zeigen eine außergewöhnlich gut gefüllte Projektpipeline für die kommenden Jahre.
Personalbestand und Infrastrukturprojekte
Am Ende des Jahres 2025 beschäftigte ZÜBLIN insgesamt 15.179 Mitarbeiter:innen. In Deutschland lag der Personalbestand bei 9.615, während im Ausland 5.564 Mitarbeiter:innen tätig waren, was einem Rückgang von rund 800 Personen entspricht. Dieser Personalabbau ist auf die Abarbeitung von Großaufträgen im Ausland zurückzuführen.
Bedeutende Großprojekte im Jahr 2025
ZÜBLIN hat im Geschäftsjahr 2025 seine strategisch wichtigen Geschäftsfelder, insbesondere Infrastruktur und Industriebau, gestärkt. Zu den bedeutenden Projekten zählen die Fehmarnsundquerung, der erste Bauabschnitt des IPAI Campus für Künstliche Intelligenz und ein Großprojekt in der Halbleiterindustrie. Im Bereich Bauen im Bestand wurden Projekte wie das Arne Jacobsen Haus in Hamburg und die Revitalisierung von Bürogebäuden in Eschborn realisiert. Auch im Wohnungsbau bleibt ZÜBLIN aktiv, unter anderem mit dem Projekt „&Amsterdam“ und dem „Quartier am Ostpark“ in Rüsselsheim.
Ausblick und Investitionen
Im angelaufenen Geschäftsjahr zeigt sich ZÜBLIN optimistisch und gut aufgestellt. Bereits im vergangenen Jahr tätigte das Unternehmen strategische Investitionen, wie die Übernahme des Anlagenbauers Hilgefort und den Ausbau des Stahlbau-Standorts in Sande, um die Brückenbaukapazitäten zu erweitern. Mit dem Zukauf von BAUER Spezialtiefbau Österreich stärkte ZÜBLIN seine Position im Bereich Pfahlgründungen. Stephan von der Heyde, Mitglied des Vorstands, betont: „Diese Investitionen stellen für uns wichtige Meilensteine in unserer Wachstumsstrategie dar.“ Er sieht in der aktuellen Marktlage zusätzliche Chancen, insbesondere durch den angekündigten Bauturbo der Politik. Mit dem Holz-Hybridbausystem MOLENO bietet ZÜBLIN eine Lösung zur Entlastung des Wohnungsmarktes an.



